Seit Jahrtausenden loben erfahrene Ärzte die Bitterstoffe in unseren Heilkräutern und in deren Wurzeln. Und das hat auch seinen Grund, denn Bitterstoffe regen unsere beiden Oberbauchdrüsen an, also Leber und Bauchspeicheldrüse, die notwendigen Verdauungssäfte vermehrt zu bilden. Diese sind enorm wichtig, dass keine Fäulnis- und Gärprozesse in unserem Darm entstehen. Werden mit der Nahrung zu wenige Bitterstoffe aufgenommen, so kann ein eventuellen Fäulnis- und Gärprozess entstehen. Diesem kann man entgegenwirken, indem man einen bitteren Kräutertrunk zu sich nimmt.

Mitunter kann es auch zu Infektionen des Magen-Darm-Trakt sowie der Haut durch Parasiten, Pilze, Bakterien und Viren kommen. Bitterstoffe können aber auch bei rheumatischen Beschwerden erfolgreich eingesetzt werden, da sie das Immunsystem im Darm positiv beeinflussen und dadurch Gelenkbeschwerden auf natürliche Weise zum Abklingen bringen. Ebenfalls können Bitterstoffe bei Zahnfleischentzündungen und anderen Entzündungen der Schleimhäute unterstützend zum Einsatz kommen.

Ein bewährter Kräuterbitter ist ProIntest von Tisso mit folgenden Inhaltsstoffen: Papaya-Blätter, Olivenblätter, Schwarzwalnuss, Wermut, Nelken, Ingwer, Wacholder, Quassiaholz, Enzian, Löwenzahn, Ysopkraut, Roter Wiesenklee und Thymian. Davon wird über zwölf Wochen dreimal 10 Tropfen oder zweimal 15 Tropfen vor dem Essen eingenommen.